Freiwillige Feuerwehr Assenheim e.V.
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24h Übung der Niddataler Jugendfeuerwehren

Am Freitag den 23.08. trafen sich um 16:00 Uhr die Jugendfeuerwehren aus allen Niddataler Stadtteilen am Feuerwehrhaus in Bönstadt, um in den kommenden 24 Stunden den Alltag einer Berufsfeuerwehr kennenzulernen und unterschiedliche Einsatzübungen zu absolvieren.

Insgesamt 26 Kinder und Jugendliche wurden in zwei Löschzüge aufgeteilt, jeweils bestehend aus einem Löschgruppenfahrzeug und einem Mannschaftstransportfahrzeug. Um 17:31 Uhr wurde es dann ernst für den Zug 1, der über die „Leitstelle Niddatal“ durch den Alarmgong zum ersten Einsatz des Tages alarmiert wurde. „Technische Hilfeleistung - Auslaufende Betriebsstoffe“ hieß das Alarmstichwort und Zug 1 rückte in Richtung Ilbenstadt aus. Kurz darauf ertönte auch für Zug 2 der Alarmgong zu seinem ersten Einsatz nach Assenheim.

Während der Zeit zwischen den Einsätzen standen Dienstsport, Theorieunterricht und auch der unbeliebte Küchendienst auf dem Dienstplan. Insgesamt 4 unterschiedliche Einsätze durfte jeder der beiden Löschzüge abarbeiten. Neben auslaufenden Betriebsstoffen musste eine hilflose Person aus dem Teich gerettet werden, vermisste Personen galt es zu finden und auch ein Verkehrsunfall mit eingeschlossener Person in Bönstadt wurde von der Jugendfeuerwehr Niddatal, ebenso wie zwei Brände in Ilbenstadt und Kaichen, erfolgreich abgearbeitet. Während der Nacht wurden beide Löschzüge spontan zu einer weiteren „Personensuche“ alarmiert, um eine Nachtwanderung durchzuführen, bevor es dann schließlich für die Kinder und Jugendlichen hieß: Nachtruhe!

Am Samstag konnte sich die Jugendfeuerwehr noch einen Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes aus der Nähe anschauen und gemeinsam mit der Notfallsanitäterin - einer Feuerwehrkameradin aus Kaichen - die Kenntnisse über Erste-Hilfe Maßnahmen erweitern. Um 15:00 Uhr wurden schließlich beide Löschzüge zur gemeinsamen Abschlussübung nach Kaichen alarmiert. Auf einem landwirtschaftlichen Hof gab es eine Verpuffung, sodass mehrere Personen von der Jugendfeuerwehr im verqualmten Gebäude gefunden und ins Freie gebracht werden mussten. Auch diese Aufgabe meisterte die Jugendfeuerwehr mit Bravur, was auch im Anschluss durch Bürgermeister Dr. Bernhard Hertel und Stadtrat Michael Hahn sowie Stadtbrandinspektor Alexander Merkelbach deutlich zum Ausdruck gebracht wurde. Der 24 Stunden Berufsfeuerwehrtag zeigte wieder einmal auf eindrucksvolle Art und Weise, wie wichtig die Jugendarbeit der Feuerwehr in allen Niddataler Stadtteilen ist, um auch für die Zukunft den Brandschutz in Niddatal aufrecht zu halten.

Text: Feuerwehr Bönstadt

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